[Das Debüt 2022] Bloggerpreis für Literatur geht in die siebte Runde!

Bereits zum siebten Mal suchen wir – zusammen mit vielen Literaturbloggerinnen und Literaturbloggern sowie Bookstagramerinnen und Bookstagramern – das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres und sind sehr auf das Debütjahr 2022 gespannt!  

Ab sofort darf wieder eingereicht, angemeldet und empfohlen werden. Wir freuen uns darauf.

Dieser Preis wäre ohne die großzügige Unterstützung der Verlage sowie der finanziellen Förderung der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V. nicht möglich. Vielen herzlichen Dank dafür!


PS. Du bloggst seit über einem Jahr über die Gegenwartsliteratur und möchtest dieses Jahr in der Bloggerjury mitmachen? Kontaktiere uns!

[Das Debüt 2021] Der Preis geht an…

Ein  spannendes und umfangreiches DebütantInnenjahr liegt hinter uns. Insgesamt 93 Debütromane wurden für den diesjährigen Preis eingereicht, wir haben uns durch 25.000 Seiten gelesen und eine Shortlist aus fünf Titeln erstellt. Nun hat unsere BloggerInnenjury über „Das Debüt 2021“ entschieden:

Der Bloggerpreis für Literatur „Das Debüt 2021“ geht mit insgesamt 44 Punkten an Jessica Lind für ihren Debütroman „Mama“.  Das Team von „Das Debüt“ gratuliert herzlichst!

© Mercan Sümbültepe

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[Das Debüt 2021] Buchvorstellung: Flora S. Mahler „Julie Leyroux“ (Müry Salzmann Verlag)

Julie ist eine angesagte Kozeptkünstlerin, die bereits mit ihrer Abschlussarbeit international bekannt wird. Ihre Kunst ist rätselhaft, sie überrascht, hinterfragt und stellt der Gesellschaft immer wieder einen Spiegel vor die Nase. Doch auch wenn die ganze Welt Julie kennt und feiert, bleibt sie für ihre Mitmenschen stets nur eine offene Frage, die in Mahlers Roman aus drei verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.

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Kunst für Max – Bilderbuchdebüt

Joanne Liu hat mit ihrem ersten Bilderbuch ein kluges Silent Book veröffentlicht, das Pflichtlektüre vor vor jedem Museumsgang mit kleinen Kindern sein sollte.

Die Rabaukin

Kinder und Kunst passen zusammen – das wird vermutlich jeder bestätigen, der einmal ein malendes Kind beobachtet hat. Es liegt ein ganz besonderer Zauber in der Freude eines Kindes über das eigene geschaffene Werk. Dennoch steht ein Besuch mit kleinen Kindern im klassischen Kunstmuseum für die meisten Eltern auf der Liste der Ausflugsziele eher weit unten. Wenn man nachhakt, woran das liegt, stößt man immer wieder auf die gleichen Bedenken: Die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder sei zu kurz, dazu kämen noch die vielen Museumsregeln, die eher nicht der kindlichen Natur entsprächen und welches kleine Kind habe schon den nötigen Horizont, um die Werke angemessen zu erfassen? Bei dem Gedanken, mit einem eingeschränkten und gelangweilten Kleinkind im Museum zu sein, bricht den meisten Eltern dann auch schon der Schweiß aus. Schön, dass die Illustratorin Joanne Liu für diesen Fall schon mit einem Tuch parat steht, denn in ihrem Bilderbucherstling „Kunst für Max“…

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[Das Debüt 2021] Buchvorstellung: Anja Hirsch „Was von Dora blieb“ (C. Bertelsmann)

Ein Tagebuch des Vaters aus seinen Kinderjahren war der Auslöser zu diesem Roman. Denn nun eröffnete sich vor der Autorin ein Teil der bisher nicht bekannten Familiengeschichte. Dies ermutigte sie zur Recherche und bewegte schließlich dazu, um die Geschichte der eigenen Großmutter herum ihren ersten Roman aufzubauen. Entstanden sind dabei zwei zeitlich voneinander entfernte Geschichten, und zwar die in der Gegenwart platzierte Ehekrise von Isa und die Lebensgeschichte der Großmutter zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Beide Geschichten haben dabei wahrscheinlich mehr Überschneidungen, Spiegelungen und Berührungspunkte als man dies zunächst vermuten würde.

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[Das Debüt 2021] Buchvorstellung: Yvonne Zitzmann „Tage des Vergessens“ (Müry Salzmann Verlag)

Haben Sie sich schon mal heimlich gewünscht, eine Episode oder ein Erlebnis aus dem eigenen Leben gezielt vergessen zu können? Ohne Schmerzen. Ohne Opfergaben. Zielsicher. Einfach so. Gott habe in sieben Tagen die Welt geschaffen. Gleichermaßen soll es eine Woche dauern, bis man sich an das zu Vergessende nicht mehr erinnern, bis man um den seelischen Ballast erleichtert ein neues, glücklicheres Leben beginnen kann. Das verspricht man sich zumindest von einer solchen Pille…

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