[Interview] Verlag Klaus Wagenbach

wagenbach_large-522x600Der Verlag Klaus Wagenbach ist eine feste Instanz in der Verlagslandschaft und kann auf eine bewegte und vor allem beeindruckende Verlagsgeschichte zurückblicken. 1964 wurde er von Klaus Wagenbach gegründet und seit 2002 von Susanne Schüssler fortgeführt. Das Programm ist umfangreich, es erscheinen Werke aus den Bereichen Literatur, Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Politik. Gerade literarisch erscheinen hier neue Stimmen, deren Texte angenehm aus der Masse herausstechen. Das Motto „Der unabhängige Verlag für wilde Leser“ spricht für sich, der Verlag Klaus Wagenbach macht Bücher aus Überzeugung und Leidenschaft, die auch dazu herausfordern, sich als Leser neu zu entdecken.

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[Das Debüt 2018] And the winner is…

Es ist endlich soweit. Wir haben uns durch 18.277 Seiten gewühlt, aus 69 Romanen eine Shortlist mit fünf Kandidaten erstellt und diese von den teilnehmenden Bloggern bewerten lassen. Diese Blogger haben sich nun mit ihrer Stimmabgabe entschieden:

bettina_wilpertDer Preis für den besten Debütroman 2018 geht an Bettina Wilpert, die mit insgesamt 44 Punkten für ihren Roman nichts, was uns passiert das Rennen macht. Wir gratulieren an dieser Stelle herzlich! Weiterlesen

Der Blogbuster-Gewinner 2018 Sebastian Guhr ist nun Autor bei KEIN & ABER

Auf die Einladung von Tobias Nazemi (buchrevier.com), dem Initiator des Blogbuster-Literaturpreises, sowie des Verlags KEIN & ABER – konnte unser Literaturblog „Das Debüt“ am 04.12.2018 der Preisverleihung und dem Vertragsabschluss zwischen Sebastian Guhr und dem Autorenverlag Kein&Aber beiwohnen. Es war ein fantastischer Tag, voller Leidenschaft für gute Literatur und im Kreise wunderbarer Menschen, die allesamt nicht verstehen, wie manch einer ohne Bücher überleben kann. Weiterlesen

[Das Debüt 2018] Die Shortlist

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Wie bereits in den letzten Jahren möchten wir uns vor der Verkündung der Shortlist von ganzem Herzen bei allen teilnehmenden Autoren und Verlagen für das entgegengebrachte Vertrauen und die Aufgeschlossenheit gegenüber unserem Literaturpreis bedanken. Es war uns eine große Freude die eingereichten Titel zu lesen!

Nun soll das Warten aber ein Ende haben…

Aus 69 eingereichten Titeln (insgesamt 18.277 Seiten) haben wir eine Shortlist erstellt, die fünf Debütromane umfasst. Weiterlesen

Das Debüt 2018 – Vorstellung der Bloggerjury (Teil 2)

„Das Debüt 2018 – Bloggerpreis für Literatur“ biegt auf die Zielgerade ein. Noch bis zum 31. Oktober können sich Verlage mit ihren Debütromanen bewerben – insgesamt 64 Titel wurden bislang eingereicht. Bis Mitte November werden wir aus diesen Titeln eine Shortlist erstellen, und aus dieser Shortlist werden dann die teilnehmenden Juryblogger „Das Debüt 2018“ wählen. Wir sind bereits sehr gespannt, wer nach Shida Bazyar („Nachts ist es leise in Teheran“, 2016) und Klaus Cäsar Zehrer („Das Genie“, 2017) den „Bloggerpreis für Literatur“ entgegennehmen wird.

Solltet ihr Interesse haben, als Juryblogger an „Das Debüt 2018“ mitzuwirken, dann könnt ihr euch noch bis Mitte November bei uns melden: bloggerpreis@dasdebuet.de

Die Jury besteht momentan aus 14 Literaturbloggern, die wir euch nun sehr gerne vorstellen:

Jennifer Hahn von Lesen in Leipzig

Kleine Vorstellung von euch und eurem Blog

Ich liebe es abwechslungsreich zu lesen und seit Anfang 2017 teile ich auf meinem Blog meine positiven wie negativen Büchermomente.

Immer schon habe ich viel gelesen und mich auch gerne über Bücher ausgetauscht, doch erst seit ich meinen Blog habe, habe ich eine Möglichkeit gefunden hemmungslos über Bücher zu schwärmen. Ich lese oft Neuerscheinungen und behalte die Buchbranche im Auge, schmökere aber ebenso gern in älteren Titeln. Dank dem Austausch mit anderen Blogger*innen ging mir in den letzten zwei Jahren niemals der Lesestoff aus und ich schätze die Begeisterung, mit der alle in dieser Szene über Bücher sprechen und schreiben!

Ein guter Debütroman …

bringt frischen Wind in eingerostete Literaturszenen.

Bei der Auswahl von „Das Debüt 2018“ achte ich auf …

etwas Neues, Frisches, Fesselndes. Ich möchte in Literatur versinken und die Zeit beim Lesen vergessen, ich will emotional berührt werden. Und ich möchte beim Lesen eine neue Perspektive entdecken. All dies hoffe ich in guter Literatur zu finden! Weiterlesen

Das Debüt 2018 – Vorstellung der Bloggerjury (Teil 1)

„Das Debüt 2018 – Bloggerpreis für Literatur“ biegt auf die Zielgerade ein. Noch bis zum 31. Oktober können sich Verlage mit ihren Debütromanen bewerben – insgesamt 64 Titel wurden bislang eingereicht. Bis Mitte November werden wir aus diesen Titeln eine Shortlist erstellen, und aus dieser Shortlist werden dann die teilnehmenden Juryblogger „Das Debüt 2018“ wählen. Wir sind bereits sehr gespannt, wer nach Shida Bazyar („Nachts ist es leise in Teheran“, 2016) und Klaus Cäsar Zehrer („Das Genie“, 2017) den „Bloggerpreis für Literatur“ entgegennehmen wird.

Solltet ihr Interesse haben, als Juryblogger an „Das Debüt 2018“ mitzuwirken, dann könnt ihr euch noch bis Mitte November bei uns melden: bloggerpreis@dasdebuet.de

Die Jury besteht momentan aus 14 Literaturbloggern, die wir euch nun sehr gerne vorstellen:

Ruth Justen von Ruth liest

Kleine Vorstellung von euch und eurem Blog

Solange ich denken kann, lese ich – oder denke ich, weil ich lese? Seit 2012 denke ich auf meinem Literaturblog Ruth liest öffentlich über Literatur nach.

Portrait Ruth Justen, Leipzig, 07.06.2017
Foto: Stefan Hoyer

Auf dem Blog stelle ich ausgewählte und unterm Strich empfehlenswerte Lektüre als Lesetipp vor. Der Stoff für Bücherträume geht mir dank der vielen Literaturblogger nie aus. Mit ihnen kann ich Einschätzungen der vieldiskutierten Werke austauschen oder erhalte Hinweise auf noch zu bergende literarische Schätze. Dieser Austausch mit anderen Bloggern ist für mich inzwischen unverzichtbar. Seit 2011 bin ich als freie Journalistin in Leipzig tätig.

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Bettina Wilpert „Nichts, was uns passiert“ bekommt den Aspekte-Debütpreis 2018

Ihre literarischen Vorbilder sind Katja Petrowskaja und Herta Müller, doch für ihren Debütroman hat sie sich hauptsächlich von der Fachliteratur, von Berichten der Opfer einer Vergewaltigung sowie von zahlreichen Interviews inspirieren lassen. Entstanden ist keine leichte Lektüre, die die Frage nach der Vergewaltigung von einer objektiven Beweis- auf eine sehr individuelle Erlebnisebene überträgt. Was muss alles passieren, damit das Subjektiv-Erlebte auch objektiv als solches verstanden wird?  Weiterlesen