Debüts unter dem Weihnachtsbaum

Noch nicht alle Geschenke zusammen? Hier kommen ein paar Buchtipps, die nicht nur schick unter dem Weihnachtsbaum aussehen, sondern auch als weihnachtliche Glanzstücke der Debüt-Sparte gelten dürfen. Wir haben 5 weihnachtliche Debütromane von damals bis heute (oder andersherum) zusammengestellt:

Lo Malinke – Alles unter einer Tanne (2014)

Lou1_978-3-8105-0396-1 Malinke, den man vielleicht aus seiner Zeit beim Chanson- und Kabarett-Trio Malediva kennt, hat die Gesangskarriere vorerst an den Nagel gehängt und widmet sich inzwischen der Film- und Drehbucharbeit. Außerdem legt er mit „Alles unter einer Tanne“ seinen ersten Roman vor. Darin schickt er zu Weihnachten die geschiedenen Eheleute, Elli und Robert, auf dünnes Eis, denn die traditionelle Weihnachtslüge von der glücklichen Familie droht in diesem Jahr aufzufliegen.

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Jimmy Rice, Laura Tait – Das Beste, das mir nie passiert ist (2014)

Das-Beste--das-mir-nie-passiert-ist--Roman-9783832162801_xxlDie Londoner Journalisten Laura Tait und Jimmy Rice sind die Autoren dieser Liebesgeschichte, die viel Ähnlichkeit mit ihrer eigenen Lebensgeschichte zu haben scheint. In ihrem Debütroman „Das Beste, das mir nie passiert ist“ bekommen die ehemaligen Schulfreunde Holly und Alex nach zehn Jahren noch einmal die Möglichkeit, ihre heimliche gegenseitige Zuneigung endlich auszusprechen und damit viele verpasste Chancen durch eine genutzte auszuradieren. Ein aktueller Dezemberroman zum herzerwärmen.

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Roman Ehrlich – Das kalte Jahr (Taschenbuchausgabe 2014)

ehrlichRoman Ehrlich hat die größten Hürden eines literarischen Debütanten bereits hinter sich: 2011 durfte er beim open mike lesen und 2013 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Außerdem wurde sein Debütroman von der Kritik hoch gelobt. Gerade erscheint „Das kalte Jahr” erstmals als Taschenbuch, was wir zum Anlass nehmen, seinen Roman auf unsere Weihnachtsliste zu setzen. Ein weiterer Grund: Die tragende Rolle, die der winterlichen Kälte in der geheimnisvollen Geschichte rund um die Begegnung zweier Einzelgänger zukommt.

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Donna VanLiere – Die Weihnachtsschuhe (2001)

weihnachtsschuheDie US-Autorin, die in Amerika eine Koryphäe im Genre der Weihnachtsliteratur ist, landete mit ihrem Debüt „The Christmas Shoes” direkt auf der Bestsellerliste der New York Times. Darin erzählt sie die Geschichte des kleinen Jungen Nathan, der seiner todkranken Mutter ein letztes Weihnachtsgeschenk machen will, und des erfolgreichen Anwalts und mustergültigen Karrieristen Robert, der durch die Begegnung mit Nathan eine saftige Weihnachtslektion lernt. Ein bisschen Kitsch gehört zu Weihnachten ja auch irgendwie dazu.

 

Pippi plündert den Weihnachtsbaum (1981) und Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten (2004)

pippiRonja Räubertochter, Madita und Michel gehören zu Weihnachten wie Tanne und Kerzen. Ein guter Grund, um einen Blick auf Astrid Lindgrens Erstling zu werfen, wenn es um Weihnachtsbücher geht. Aber was war eigentlich das Debüt der berühmtesten aller Kinderbuchautorinnen? Auch wenn Pippi Langstrumpf das erste Kinderbuch war, an dem Astrid Lindgren arbeitete, wurde ihr Mädchenroman „Britt-Mari erleichtert ihr Herz“ 1944 zuerst veröffentlicht. Ein Jahr später, nach einer Runderneuerung, gewann dann aber auch „Pippi Langstrumpf“ das Wohlwollen der Verleger und wurde publiziert. In Deutschland war „Pippi Langstrumpf“ Astrid Lindgrens Debüt, weshalb wir hier mal ein Auge zudrücken und die beiden weihnachtlichsten Pippi-Geschichten mit auf die Debüt-Liste setzen. Während „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ noch zu den klassischen Pippi-Langstrumpf-Kinderbüchern zählt, ist „Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten“ ein Bilderbuch basierend auf einer posthum entdeckten Pippi-Langstrumpf-Episode, illustriert von  Katrin Engelking.

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Leo Tolstoi – Krieg und Frieden (1867)

tolstoi_Krieg&Frieden_1.inddTolstoi unterm Weihnachtsbaum? Zugegeben, auch wenn „Krieg und Frieden“ eines der bekanntesten Romandebüts der Weltliteratur ist, erscheint es auf den ersten Blick nicht besonders weihnachtlich. Aber es gibt drei Gründe, die es dennoch dazu prädestinieren: Erstens, die russische Winterkälte die auf vielen Seiten dem Leser entgegenklirrt, zweitens das Thema als nachdenkliches Kontrastprogramm für alle, denen der Weihnachtskitsch unerträglich wird, drittens, die Länge – ein perfekter Schmöker für die Feiertage.

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Wir wünschen euch allen schöne, erholsame und lesereiche Feiertage!

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