[Das Debüt 2020] Buchvorstellung: Volker Jarck „Sieben Richtige“

In seinem Romandebüt „Sieben Richtige“ erzählt Volker Jarck eine Familiengeschichte. Es ist eine Geschichte davon, dass manche Umwege des Schicksals erst am Ende ihren Sinn ergeben.

Die Zehntelsekunde, bevor die Schaukel zurückschwingt: Das ist der letzte Moment ohne Zweifel. Der Moment, in dem wir wissen, dass wir fliegen können, wenn uns irgendwer nur fest genug anschubst. Fliegen bis in den leuchtenden Himmel und nie wieder landen müssen. Die Beine nach vorne gestreckt, die Nase im ind und grinsend über alle Milchzähne.

Die Geschichte fängt mit dem Unfall der kleinen Greta an. Nach und nach werden weitere Figuren vorgestellt, deren Schicksale enger miteinander verwoben sind als man dies zunächst ahnt. Und alle Lebensgeschichten haben genauso verlaufen müssen, wie sie verlaufen sind, um zu dem gemeinsamen Berührungspunkt zu gelangen – Charlie.

Zwar passiert in diesem Buch nichts Weltbewegendes, doch dies muss es auch nicht, denn die dargestellten Lebensgeschichten, die vom Zufall, Schicksal respektive Fatum geleitet werden, sind interessant genug. Nicht zuletzt durch die gut erzählte und spannende Handlung wäre dieser Roman wohl auch eine wunderbare Urlaubslektüre. Dabei scheint die Sendung des Romans zu sein: Vom Ende her gesehen, ergibt jede Entscheidung und jedes Ereignis des Lebens einen Sinn.

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