[Rezension] Pierre Jarawan – Am Ende bleiben die Zedern

produkt-2667Pierre Jarawan war bisher nur den Poetry-Slam-Fans bekannt. Dies änderte sich allerdings im Frühjahr dieses Jahres, als er seinen Debütroman „Am Ende bleiben die Zedern“ veröffentlichte – eine Suche nach dem verschollenen Vater und den eigenen Wurzeln. Was von dem vor vielen Jahren verschwundenen Vater blieb, sind seine Gute-Nacht-Geschichten und eine Verehrung für die alte Heimat der Elter, den Libanon, der sich übrigens in der Realität als vollkommen anders erweist.

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[Rezension] Katharina Hartwell – Das fremde Meer

„Die Veränderung hat das Haus umzingelt, die Zeit ist wie eine große, unaufhaltsame Welle über den Ort hinweggegangen, und vor der Haustür hat sie nicht Halt gemacht. Auch Paul hat sie gefunden, zwischen den vergilbten Postern und leiernden Kassetten hat sie ihn gefunden. So wie sie mich findet, wie sie uns alle finden wird, denn die Veränderung ist ja schon in uns, ist in unseren Körpern angelegt, die zerfallen, sich neu aufbauen, sich reparieren und wieder zersetzen und endgültig zersetzen.“

© Laura P

Alles ist miteinander verbunden. Die Liebenden, die Suchenden, die Verlorenen, die Bäume und die Häuser und das Meer. Immer wieder das Meer. Das Meer, das so undurchdringlich und übermächtig ist, das ewig seine Wellen ans Land trägt, und nie das gleiche Meer ist, stets in Veränderung begriffen. Marie und Jan sind miteinander verbunden. In all den zehn Geschichten dieses Debütromans begegnen sie sich auf verschiedenste Art, sie finden sich, verlieren sich, halten sich aneinander fest. Weiterlesen