[Interview] Martin Peichl

Weiter geht es mit Shortlist-Kandidat Martin Peichl, der uns mit seinem Debütroman „Wie man Dinge repariert“ überzeugen konnte.

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Foto: Jorghi Poll

Martin Peichl wurde 1983 im Waldviertel geboren. An der Universität Wien studierte er Germanistik und Anglistik und unterrichtet nun Deutsch, Englisch und wissenschaftliches Schreiben an einem Wiener Gymnasium. Er veröffentlichte bisher in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften, 2019 erschien sein Debütroman, mit dem er im Finale des Literaturpreises Alpha 2019 stand. Diverse Auszeichnungen (Auswahl): Limburg-Preis 2019, Wiener Literaturstipendium 2019, Hans-Weigel-Literaturstipendium 2018, Villacher Literaturpreis 2018, Forum Land Literaturpreis 2018. Er veranstaltet die Lesereihe »In einer komplizierten Beziehung mit Österreich«, verwendet Twitter als Notizbuch (@Untergeher83) und schreibt Gedichte auf Bierdeckel. Weiterlesen

[Literaturpreis] Margit Mössmer – Die Sprachlosigkeit der Fische

Am 18.9.2015 wird der Franz-Tumler-Preis für den besten deutschsprachigen Debütroman in Laas verliehen. Wie wir bereits ankündigten, verfolgen wir die Verleihung und darüber hinaus hat jede von uns einen der nominierten Romane gelesen. Wir werden nun in einer kleinen Reihe jeweils die Autorinnen in einem Interview und Statements zu ihren Romanen vorstellen.

Nun kommt das Romandebüt „Die Sprachlosigkeit der Fische“ von Margit Mössmer.

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Wo ist Gerda? Das weiß in diesem Roman niemand. Noch weniger weiß man, wer sie eigentlich ist. Sie ist ein Au-Pair-Mädchen in London, eine Liebhaberin des göttlichen Torero Domingo Valderrama, der sich seit dem Unglück bei seinem 236. Bullen in einem Kirchturm versteckt. In Paris verkauft sie Tickets für eine mittelmäßige Burlesque-Show, in Wien arbeitet sie als Kellnerin und auf Sizilien ist sie die Bürgermeisterin von Catania und lässt die Lava des Ätna umleiten. Dies sind aber nur wenige ihrer Lebensstationen, deren Anzahl genauso geheimnisvoll ist, wie Gerda selbst. Denn sie erfindet sich jedes Mal neu.

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