Ich war spazieren auf ’nem Regenbogen (Bilderbuchdebüt)

Die Rabaukin

Ich habe heute Regentropfen von Bäumen gepflückt, im Schnabel eines Pelikans gebadet und an einem Kaktus geschleckt. Ihr glaubt mir nicht? Unsinn hin oder her, die Liste an ungewöhnlichen Ideen könnte hier noch eine Weile fortgesetzt werden, denn Carolin Löbbert hat in ihrem ersten Bilderbuch „Ich war spazieren auf ’nem Regenbogen“ eine ganze Vielzahl aberwitziger Bilderrätsel erdacht, die kleine und große Leser*innen entdecken und entlarven dürfen.

p1080438Die einzelnen Rätsel erstrecken sich über jeweils zwei Doppelseiten, die stets gleich aufgebaut sind. Auf der ersten Seite findet sich die schlicht gereimte Rätselfrage, direkt daneben sieht man auf einer einfarbigen Seite den jeweiligen Protagonisten bzw. Gegenstand des Rätsels. Auf der nachfolgenden Doppelseite gibt die Autorin dann zwei grafische Antwortmöglichkeiten, zwischen denen sich die Kinder entscheiden müssen. Der Bildaufbau bleibt in den meisten Fällen identisch, es ändern sich lediglich Farben, Gegenstände und Detailreichtum.

Grafisch macht der Autorin da so schnell niemand etwas vor. In…

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Daniel Beskos über den Indiebookday

Header_ibd_2016_rgb_transNächsten Samstag werden wieder Horden von Lesern in die Buchläden stürmen und sich Bücher aus unabhängigen Verlagen kaufen. Gefeiert wird die Massenbewegung unter dem Namen „Indiebookday“. Doch was ist das für ein Tag und wer hat ihn erfunden?

Vor zwei Jahren hatte ich die Gelegenheit, Daniel Beskos aus dem mairisch Verlag zu treffen. In einem Uni-Seminar erzählte er uns einige Anekdoten aus seinem Verlagsalltag. Die kleine Geschichte zum Indiebookday wollen wir euch nun anlässlich des anstehenden Tages natürlich nicht vorenthalten.

[Die nachfolgende Datei veröffentlichte ich bereits vor zwei Jahren auf meinem derzeit ruhenden Blog „Zeilensprünge“, einige von euch werden sie also sicherlich schon kennen.]

[Unterwegs] Debütantenball bei Uslar + Rai in Berlin

© Laura Pvon Laura P.

Simone Lapperts Buch „Wurfschatten“ ist Schuld daran, dass ich hier bin. Und das ist gut so. Zufällig stieß ich auf ZEIT online auf eine Rezension zu ihrem Debüt, sah dann, neugierig geworden, auf der Verlagsseite nach, und entdeckte den Hinweis auf den Debütantenball in der Buchhandlung Uslar + Rai am 04.11.14. Spontan entschied ich mich hinzufahren um die angekündigten Debütanten dieses Herbstes Simone Lappert, Ron Segal, Christine Koschmieder, Lisa Kreißler und Deniz Utlu lesen zu hören.

Jetzt sitze ich in dem gut gefüllten Raum der Buchhandlung, in der Stuhlreihen aufgestellt wurden. Man blickt auf ein rostfarbenes Ledersofa, auf dem die Autoren lesen werden. Es gibt Wasser und Wein, der im Eintrittspreis (7€) inbegriffen ist. Eine gemütliche und gespannte Atmosphäre, in die hinein Katharina von Uslar und Edgar Rai den Ball eröffnen. Sie ständen auf Erstlingsautoren, so die Begründung, und wollten gern die ihrer Meinung nach „tollsten und bemerkenswertesten Debüts dieses Herbstes“ vorstellen. Weiterlesen