[Rezension] Ann Petry – The Street

Ein Gastbeitrag von Ansgar Skoda

Black books matter

Schwarzer Klassiker

Ann_Petry_The_StreetUS-Amerikanerin Ann Petry erzählt in „The Street“ von einer jungen Mutter im Harlem der 1940er. Ihr neu übersetzter Roman über Rassismus und Armut ist heute noch aktuell.

Aktuelle Proteste gegen Rassismus in den USA fördern auch hierzulande eine öffentliche Debatte. Die Diskussion entzündet sich oftmals am sogenannten Racial Profiling. Dies ist eine Praxis, bei der die Polizei Menschen aufgrund äußerer Merkmale und dem physischen Erscheinungsbild beurteilt und kontrolliert. Obwohl rassistisches Vorgehen bei Strafverfolgungsbehörden seit Jahren verboten ist, sind in der Praxis Täterprofile verbreitet. Hierzulande gibt es Beschwerdestellen, die in Fällen von rassistischer Diskriminierung beraten. Doch konkrete Forderungen nach unabhängigen, wissenschaftlichen Studien werden laut. Weiterlesen

[Literaturpreis] Niko Stoifberg – Dort – Nominiert für den Franz-Tumler-Literaturpreis

Der Roman lässt über die Frage nachdenken, ob es zulässig sei, für das eigene Glück einen anderen Menschen ins Unglück stürzen zu lassen. Schuld ohne Sühne? Geht das?

Am 20.9.2019 wird der Franz-Tumler-Preis für den besten deutschsprachigen Debütroman in Laas verliehen. Wie in den Jahren zuvor werden wir die Verleihung vor Ort verfolgen, doch zuvor stelle ich jeweils die Autoren und die Autorinnen in einem Interview und Statements zu ihren Romanen sowie die nominierten Romane in einer kleinen Besprechung vor. Weiterlesen