Das Debüt 2018 – Vorstellung der Bloggerjury (Teil 1)

„Das Debüt 2018 – Bloggerpreis für Literatur“ biegt auf die Zielgerade ein. Noch bis zum 31. Oktober können sich Verlage mit ihren Debütromanen bewerben – insgesamt 64 Titel wurden bislang eingereicht. Bis Mitte November werden wir aus diesen Titeln eine Shortlist erstellen, und aus dieser Shortlist werden dann die teilnehmenden Juryblogger „Das Debüt 2018“ wählen. Wir sind bereits sehr gespannt, wer nach Shida Bazyar („Nachts ist es leise in Teheran“, 2016) und Klaus Cäsar Zehrer („Das Genie“, 2017) den „Bloggerpreis für Literatur“ entgegennehmen wird.

Solltet ihr Interesse haben, als Juryblogger an „Das Debüt 2018“ mitzuwirken, dann könnt ihr euch noch bis Mitte November bei uns melden: bloggerpreis@dasdebuet.de

Die Jury besteht momentan aus 14 Literaturbloggern, die wir euch nun sehr gerne vorstellen:

Ruth Justen von Ruth liest

Kleine Vorstellung von euch und eurem Blog

Solange ich denken kann, lese ich – oder denke ich, weil ich lese? Seit 2012 denke ich auf meinem Literaturblog Ruth liest öffentlich über Literatur nach.

Portrait Ruth Justen, Leipzig, 07.06.2017
Foto: Stefan Hoyer

Auf dem Blog stelle ich ausgewählte und unterm Strich empfehlenswerte Lektüre als Lesetipp vor. Der Stoff für Bücherträume geht mir dank der vielen Literaturblogger nie aus. Mit ihnen kann ich Einschätzungen der vieldiskutierten Werke austauschen oder erhalte Hinweise auf noch zu bergende literarische Schätze. Dieser Austausch mit anderen Bloggern ist für mich inzwischen unverzichtbar. Seit 2011 bin ich als freie Journalistin in Leipzig tätig.

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Bettina Wilpert „Nichts, was uns passiert“ bekommt den Aspekte-Debütpreis 2018

Ihre literarischen Vorbilder sind Katja Petrowskaja und Herta Müller, doch für ihren Debütroman hat sie sich hauptsächlich von der Fachliteratur, von Berichten der Opfer einer Vergewaltigung sowie von zahlreichen Interviews inspirieren lassen. Entstanden ist keine leichte Lektüre, die die Frage nach der Vergewaltigung von einer objektiven Beweis- auf eine sehr individuelle Erlebnisebene überträgt. Was muss alles passieren, damit das Subjektiv-Erlebte auch objektiv als solches verstanden wird?  Weiterlesen

Unser Vorschlag für den Blogbuster-Preis 2018 – „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – hat gewonnen!

Es ist nun fast ein Jahr her, als wir uns entschieden haben, bei der zweiten Auslobung des Blogbuster-Preises mitzumischen. Wir waren sehr gespannt darauf, was auf uns zukommen würde, und nahmen voller Neugier die ersten Manuskripte entgegen. Nach der Lektüre aller uns eingereichten Textproben (An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns ihr Vertrauen gezeigt haben!) und einiger ausgewählter Manuskripte im Ganzen haben wir unsere Stimme dem jungen Berliner Autor – Sebastian Guhr – gegeben. Es waren u.a. die außergewöhnlichen Figuren und die stilsichere Sprache des Textes, die uns begeisterten. Dieser Autor hatte etwas zu sagen und dazu noch die richten Worte parat.  Weiterlesen

[Rezension] Beka Adamaschwili debütiert mit einem „Bestseller“

Die Frankfurter Buchmesse 2018 steht vor der Tür und mit ihr das diesjährige Gastland – Georgien. Die Meisten verbinden mit Georgien zunächst Nino Haratischwili – der Jungstar georgischer Herkunft am Firmament der deutschen Gegenwartsliteratur. Doch dieses spannende Land hat literarisch (und wohl nicht nur!) viel mehr anzubieten als manch eine(r) ahnen würde.
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[Interview] „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr auf der Shortlist des Blogbuster-Preises 2018

Vor kurzer Zeit wurde die Shortlist des diesjährigen Blogbuster-Preises bekannt gegeben: Unser Vorschlag für die Veröffentlichung – „Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – ist eines der drei Manuskripte, die weiterhin die Chance darauf haben, nächstes Jahr im Autorenverlag Kein & Aber zu erscheinen. Da wir von den Qualitäten des Textes überzeugt sind, drücken wir ihm weiterhin alle Daumen, die uns zur Verfügung stehen!

Wer ist aber Sebastian Guhr? Wie schreibt er und welche Autoren stehen auf seinem Hausaltar? Dies und noch mehr verrät uns Sebastian in einem kurzen Interview, das wir mit euch gerne teilen. Viel Spaß beim Lesen!
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[Interview] Anja Kampmanns Debüt „Wie hoch die Wasser steigen“ oder ein Mann ohne Zukunft

Zwar hat Anja Kampmann mit ihrem Romandebüt Wie hoch die Wasser steigen den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nicht erhalten, doch er bescherte ihr eine mediale Aufmerksamkeit, die für jede Debütantin und jeden Debütanten überlebensnotwendig ist. Ihr Romandebüt erzählt die Geschichte von Waclaw, den es über viele Jahre in die weite, exotische Ferne zog. Doch als ihn dort nichts mehr hält, muss er einsehen, dass die zurückgelassene Welt nicht mehr auf ihn wartet.  Weiterlesen

„Die langen Arme“ von Sebastian Guhr – unser Vorschlag für die Longlist bei Blogbuster 2018

„Das Debüt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich den neuen Stimmen des Literaturbetriebs widmet. Nun wurden wir dazu eingeladen, selber nach einer solchen zu suchen, und zwar im Rahmen des Blogbuster-Wettbewerbs 2018, dessen Ziel es ist, einem Manuskript zu einer Veröffentlichung zu verhelfen. Bewerben durfte sich bis Ende 2017 jeder/jede, der/die ein fertiges Manuskript in der Schublade hat und vom eigenen Namen auf dem Buchcover träumt. Weiterlesen