[Interview] Jovana Reisinger

Bevor auch wir uns für die Feiertage zurückziehen, möchten wir noch mit unserer Reihe der Kurzinterviews weitermachen. Nach Julia Weber und Klaus Cäsar Zehrer folgt nun das Interview mit Jovana Reisinger, die mit ihrem Debütroman Still halten auf unserer Shortlist zum besten Debütroman des Jahres steht.

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© Tanja Kernweiß

Jovana Reisinger wurde 1989 in München geboren und ist in Österreich aufgewachsen. Sie drehte diverse Kurzfilme, die in Ausstellungen gezeigt und ausgezeichnet wurden, sowie Musikvideos für die Bands Pollyester und Das weiße Pferd. 2016 veröffentlichte sie in der Reihe »100for10« das multimediale Konzeptbuch Donna Euro is poisoned by rich men in need, zu dem sie 45 Videos produzierte. Für den Kurzfilm pretty boys don’t die bekam sie den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage. Weiterlesen

[Interview] Klaus Cäsar Zehrer

Auch in diesem Jahr möchten wir euch die AutorInnen der Shortlist in Kurzinterviews vorstellen. Das Interview mit Julia Weber wurde bereits im Rahmen der Berichterstattung zum Franz-Tumler-Literaturpreis veröffentlicht. Wir setzen die Reihe mit Klaus Cäsar Zehrer fort, der mit seinem Debütroman Das Genie ins Rennen geht.

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Steffi Roßdeutscher/ © Diogenes Verlag

Klaus Cäsar Zehrer wurde 1969 in Schwabach geboren, promovierte 2002 an der Universität Bremen als Kulturwissenschaftler und lebt heute als freier Autor, Herausgeber und Übersetzer in Berlin. Er veröffentlichte u.a. zusammen mit Robert Gernhardt die Anthologie Hell und Schnell, das Standardwerk der deutschsprachigen komischen Lyrik.  Mit seinem Debütroman stand er in diesem Jahr auf der Shortlist des Bayerischen Buchpreises. Weiterlesen

[Rezension] Verena Friederike Hasel – Lasse

Mutter werden ist nicht schwer, Mutter seinVerena Friederike Hasel - Lasse dagegen sehr?
Es ist das größte Wunder der Natur; neun Monate kämpfen sich schwangere Frauen durch kraftzehrende körperliche Veränderungen und erdulden all das für diesen einen Moment. Die Mutter sieht ihr Kind das erste Mal und wird von bedingungsloser Liebe, Glück und Bindungsgefühlen übermannt. Oder doch nicht? Verena Friederike Hasel nimmt sich in ihrem Debütroman Lasse einem gesellschaftlichen Tabuthema an. Eindringlich erzählt sie vom Schrecken fehlender Mutterliebe und der Verzweiflung des Alleinseins unter Vorzeigefamilien. Hätte die Autorin ihrer Figur auch abseits dieser Thematik ein wenig mehr Komplexität zugetraut, wäre dies ein großartiger Roman geworden. Weiterlesen