[Interview] Verlag Klaus Wagenbach

wagenbach_large-522x600Der Verlag Klaus Wagenbach ist eine feste Instanz in der Verlagslandschaft und kann auf eine bewegte und vor allem beeindruckende Verlagsgeschichte zurückblicken. 1964 wurde er von Klaus Wagenbach gegründet und seit 2002 von Susanne Schüssler fortgeführt. Das Programm ist umfangreich, es erscheinen Werke aus den Bereichen Literatur, Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Politik. Gerade literarisch erscheinen hier neue Stimmen, deren Texte angenehm aus der Masse herausstechen. Das Motto „Der unabhängige Verlag für wilde Leser“ spricht für sich, der Verlag Klaus Wagenbach macht Bücher aus Überzeugung und Leidenschaft, die auch dazu herausfordern, sich als Leser neu zu entdecken.

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[Interview] Jovana Reisinger

Bevor auch wir uns für die Feiertage zurückziehen, möchten wir noch mit unserer Reihe der Kurzinterviews weitermachen. Nach Julia Weber und Klaus Cäsar Zehrer folgt nun das Interview mit Jovana Reisinger, die mit ihrem Debütroman Still halten auf unserer Shortlist zum besten Debütroman des Jahres steht.

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© Tanja Kernweiß

Jovana Reisinger wurde 1989 in München geboren und ist in Österreich aufgewachsen. Sie drehte diverse Kurzfilme, die in Ausstellungen gezeigt und ausgezeichnet wurden, sowie Musikvideos für die Bands Pollyester und Das weiße Pferd. 2016 veröffentlichte sie in der Reihe »100for10« das multimediale Konzeptbuch Donna Euro is poisoned by rich men in need, zu dem sie 45 Videos produzierte. Für den Kurzfilm pretty boys don’t die bekam sie den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage. Weiterlesen

[Das Debüt im LIVRES] Lesung und Interview mit Mercedes Lauenstein

Nachts_08.inddAm 01. Dezember 2015 war Mercedes Lauenstein in unserer Lesereihe Das Debüt im LIVRES zu Gast.

In ihrem Debüt Nachts lässt die Autorin ihre Protagonistin in Epidsoden die Nacht durchstreifen. Sobald diese des Nachts ein erleuchtetes Fenster sieht, klingelt sie an den Haustüren und verwickelt die Menschen in nächtliche Gespräche.

An diesem Abend bekamen wir und die Gäste von der Autorin auch endlich die Antwort auf die immer wiederkehrende Frage, ob es sich bei ihrem Debüt nun um einen Roman oder einen Erzählband handelt: „Also ich sag‘ immer, es ist ein Buch.“

Weitere Impressionen des Abends findet ihr nun im nachfolgenden Video.

[Interview] Katja Schraml

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(c) privat

Katja Schraml wurde 1977 in Bayern geboren. Nach einer Lehre als Bauzeichnerin versuchte sie sich an ersten Gedichten und Zeichnungen. In Würzburg studierte sie neuere deutsche Literatur, Sprachwissenschaft und Soziologie. Es folgen erste Erzählungen und Fotografien. 2007 zog sie nach Berlin, wo sie derzeit lebt und seit einigen Jahren bereits in der Veranstaltungsorganisation tätig ist. 2015 erschien ihr Debütroman Josef der Schnitzer Stumpf.

Der Roman ist sprachlich eine der gewagtesten Veröffentlichungen unter den Debütromanen des letzten Jahres. Der Leser folgt zwei Erzählstimmen, die die Geschichte eines jungen Mannes begleiten, der durch einen Umzug nach Berlin einer dörflichen Enge  entfliehen will. In waghalsigen Sprachmanövern schildert Katja Schraml von der vergeblichen Flucht eines Mannes vor seinen eigenen Dämonen und der ewigen Suche nach einem Platz in dieser Welt. Weiterlesen

[Interview] Jung und Jung Verlag

10008.51986.190.190.-filenamejung_und_jung_ln1Der Jung und Jung Verlag ist aus der Landschaft der kleinen und unabhängigen Verlage kaum mehr wegzudenken. Und das gilt nicht nur für Österreich, wo der Verlag Im Jahr 2000 von Jochen Jung gegründet wurde. Schwerpunkte setzt der Jung und Jung Verlag in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur mit Autoren, die sich durch eine sprachliche Eigenständigkeit und intellektuelle Neugier auszeichnen. Übersetzungen, Kunst- und Musikbücher runden das vielschichtige Programm ab. Weiterlesen

[Das Debüt im LIVRES] Rückblick auf einen Abend voller Debüts

Als wir DAS DEBÜT starteten, war uns eines schnell klar: So schön das Hineinschreiben in das wabernde Nichts namens Internet auch ist, wir wollen uns nicht dahinter verstecken. Und so unbequem es auch klingen mag, aber allzu schnell gerät man als Blogger in eine bloße Konsumentenrolle, von der man sich immer wieder bewußt lösen muss, um nicht den Spaß an dem zu verlieren, das uns antreibt: Das aktive Gestalten eines literarischen Umfelds. Wir brauchen keine großen Namen, kein Berlin, Leipzig oder gar Hildesheim, Lesen und Diskutieren lässt sich überall. Aus diesem Grund haben wir auch unsere Veranstaltungsreihe „Das Debüt im LIVRES“ ins Leben gerufen, zwar ohne finanzielle Mittel, dafür aber mit viel Herzblut und Engagement. Und daran möchten wir euich hinter den Bildschirmen natürlich teilhaben lassen, allen die vor Ort waren, gewährt dieser Beitrag einen kurzen Rückblick auf einen stimmungsvollen Abend. Weiterlesen

[Fingerzeig] Jonathan Löffelbein – Der Besucher

Der kladde|buchverlag ist vieles, aber sicherlich nicht konventionell. Er finanziert seine Buchprojekte über Crowdfunding, d.h. die Leser bestimmen mit ihrer Zahlung, was gedruckt wird. Grund genug, einen genaueren Blick auf die derzeit dort laufenden Projekte zu werfen. Eines davon möchte ich euch hier besonders ans Herz legen.

Jonathan Löffelbein legt mit Der Besucher einen grotesken Roman vor, bei dem einem das Lachen gerne auch im Hals stecken bleiben darf. Sein Buch ist aktuell zu 97 % finanziert, für die restlichen 3 % bleiben ihm noch knapp elf Tage.

Im Anschluss an das Video findet ihr noch ein kleines Interview, das ich mit dem Autor geführt habe.

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