[Rezension – Sachbuch] Susanne Krones „Innovation und Konvention. Literarische Debüts zwischen 2000 und 2010“

978-3-8260-4802-9Der 2012 erschienene Band zu Narrativen und Poetiken des 21. Jahrhunderts versammelt Beiträge der im Februar desselben Jahres im Literaturforum im Brechthaus in Berlin organisierten Tagung, deren Ausgangspunkt die These bildete, „die Jahrtausendwende als ‚Stunde Null‛ aufzufassen, in deren Zuge Literatur mit neuen Inhalten und narrativen Verfahren bestückt wird“ (S. 9). Dieser Befund wird, so die Herausgeberinnen Julia Schöll und Johanna Bohley, durch eine auffällige Zunahme komplexer Narrationen bestätigt (vgl. ebd.). Der Anspruch des Bandes besteht darin, zu untersuchen, „in welches Verhältnis das Neue des ersten Jahrzehnts zu den Stoffen, Topoi und Mythen sowie zu den Epochen, Gattungen und Theorien der Literaturen des 20. Jahrhunderts tritt“ (S. 12).

Doch wie steht es um den Debütanten dieser Jahre? Wer ist er, woher kommt er, was hat er studiert und worüber schreibt er? Auf diese und weitere Fragen antwortet Susanne Krones in ihrem Beitrag „Innovation und Konvention. Literarische Debüts zwischen 2000 und 2010“ (S. 197-211), in dem sie den statistischen Erfolgsdebütanten des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts präsentiert. Weiterlesen