LESUNGEN

„Das Debüt im Livres“ 

Lesung und Gespräch

mit

Anja Hirsch

„Was von Dora blieb“

Dienstag | 30.08.2022 | 19.30 Uhr
Café Livres, Moltkestr. 2A, 45128 Essen

Eintritt frei / Anmeldung unter: info@dasdebuet.com 

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln

In der ersten Veranstaltung nach einer langen Pandemie-Pause ist Anja Hirsch mit ihrem Roman „Was von Dora blieb“ zu Gast. In einem Gespräch mit Bozena Badura wird die Autorin über die Entstehung des Romans sprechen, darüber, wie die Zornige Ameise in das Buch schaffte und viel mehr! 

Moderation: Bozena Badura

Anja Hirsch „Was von Dora blieb“ / C. Bertelsmann (erschienen 2021)

Verlagstext: Isa steht an einem Wendepunkt. Zeit, sich mit alten Ängsten auseinanderzusetzen. Etwa mit ihrer gefürchteten Großmutter Dora. Wer war diese Frau mit dem eisblauen Blick, die in den schillernden 1920er Jahren in Essen Kunst studierte? Welche Rolle spielte Isas Großvater im Zweiten Weltkrieg? Und warum schickten die beiden Isas Vater auf eine der berüchtigten Napola-Schulen? Je tiefer Isa in die Geschichte ihrer Vorfahren vordringt, umso klarer wird ihr Blick auf Dora – und auf sich selbst. Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte, erzählt Anja Hirsch aus der Kriegsenkelperspektive von drei Generationen und einem ganzen Jahrhundert in Deutschland.

Anja Hirsch, geboren 1969 in Frankfurt am Main, studierte in Freiburg im Breisgau, Kanada und Bielefeld und wurde in Germanistik promoviert. Sie arbeitet als freie Journalistin für überregionale Medien (u.a. Deutschlandfunk, FAZ, WDR) und lebt in Unna. »Was von Dora blieb« ist ihr Debüt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V. 

Veranstalter: Literaturblog „Das Debüt“


„Das Debüt im Livres“ 

Lesung und Gespräch

mit

Thea Mengeler

„Connect“

Dienstag | 27.09.2022 | 19.30 Uhr
Café Livres, Moltkestr. 2A, 45128 Essen

Eintritt frei / Anmeldung unter: info@dasdebuet.com 

(Spenden sind herzlich willkommen!)

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln

In der zweiten Veranstaltung in diesem Jahr ist bei uns Thea Mengeler zu Gast. Sie wird aus ihrem Debüt „Connect“ lesen und sich mit Bozena Badura darüber unterhalten, wie dieses Buch entstand, was es mit Sekten zu tun hat, welche Rolle die sozialen Medien in unserem Leben spielen und viel mehr!

Moderation: Bozena Badura

Thea Mengeler „Connect“ (Leykam Verlag)

Verlagstext:
Alles ist verbunden. Ava ist 28 und arbeitet als Designerin in einer Werbeagentur. Das Arbeitsumfeld erscheint ihr zunehmend ausbeuterisch und oberflächlich, ihr Leben sinnlos. Erst die Begegnung mit Lina reißt Ava aus ihrer Lethargie. Sie nimmt Ava mit zu connect, einer Gemeinschaft, die vom charismatischen Dev gegründet wurde. Deren Vision: eine post-digitale Gesellschaft, in der Menschen eng miteinander verbunden sind. Je mehr Zeit Ava bei dieser Gemeinschaft verbringt, desto mehr vernachlässigt sie ihre Arbeit und distanziert sich von Familie und Freund*innen, die in connect eine gefährliche Sekte sehen. Eines Tages trifft Ava eine radikale Lebensentscheidung: Sie will ihr Leben ausschließlich der Gemeinschaft widmen.

In ihrem spannungsgeladenen Debütroman wirft uns Thea Mengeler in die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen und verhandelt die aktuellsten Themen unserer Zeit.

Wie wollen wir unser Leben gestalten? Wie drängend wird die Sehnsucht nach Gemeinschaft in einer digitalisierten Welt?

Thea Mengeler
geboren 1988 in Meerbusch, studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike und lebt als freiberufliche Autorin und Texterin in Krefeld.

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V. 

Veranstalter: Literaturblog „Das Debüt“


„Das Debüt im Livres“ 

Lesung und Gespräch

mit

Laura Cwiertnia

„Auf der Straße heißen wir anders“

Dienstag | 11.10.2022 | 19.30 Uhr
Café Livres, Moltkestr. 2A, 45128 Essen

Eintritt frei / Anmeldung unter: info@dasdebuet.com 

(Spenden sind herzlich willkommen!)

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln

„Wie lange dauert es, bis aus einem Zuhause eine Heimat wird?“ In der letzten Veranstaltung 2022 begrüßen wir die Autorin Laura Cwiertnia mit „Auf der Straße heißen wir anders“.

Moderation: Bozena Badura

Laura Cwiertnia „Auf der Straße heißen wir anders“ (Klett-Cotta-Verlag)

Verlagstext: In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord. Ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem. Die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland. Die Urgroßmutter Armine auf den Straßen von Istanbul. Einfühlsam und mit feinem Humor fächert Laura Cwiertnia die verzweigten Pfade einer armenischen Familie auf, deren Erfahrungen so tiefgreifend sind, dass sie noch Generationen später nachhallen.
Die Kinder aus der Hochhaussiedlung in Bremen-Nord kennen die Herkunftsorte ihrer Familien genau: Türkei, Russland, Albanien. Nur bei Karla ist alles etwas anders. Sie weiß zwar, dass die Großmutter in den 60ern als Gastarbeiterin aus Istanbul nach Deutschland kam, und auch, dass die Familie armenische Wurzeln hat, doch gesprochen wird darüber nicht. Als Karlas Großmutter stirbt, taucht der Name einer Frau auf, Lilit, samt einer Adresse in Armenien. Karla gelingt es, ihren Vater zu einer gemeinsamen Reise zu überreden – in eine Heimat, die beide noch nie betreten haben. Eindrücklich und bewegend erzählt Laura Cwiertnia davon, wie es sich anfühlt, am Rand einer Gesellschaft zu stehen. Und davon, wie es ist, keine Geschichte zu haben, die man mit anderen teilen kann.

Laura Cwiertnia, 1987 als Tochter eines armenischen Vaters und einer deutschen Mutter in Bremen geboren, ist stellvertretende Ressortleiterin bei der ZEIT. »Auf der Straße heißen wir anders« ist ihr literarisches Debüt.

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V. 

Veranstalter: Literaturblog „Das Debüt“


#debuettalk

Bozena Badura im Live-Gespräch mit den Debütierenden
IG Live @dasdebuet 


Bisher haben folgende Autor*innen mit uns gesprochen:

03. Mai 2021 – Mischa Mangel „Ein Spalt Luft“ (Suhrkamp Verlag) – Das Gespräch durfte aufgrund der Richtlinien des Verlags nur vier Wochen veröffentlicht sein und ist nun nicht mehr verfügbar.

Unsere Lesungen werden gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e.V.

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Bisher haben folgende Autor*innen bei uns gelesen:

  • Julia Trompeter – Die Mittlerin
  • Martin Kordic – Wie ich mir das Glück vorstelle
  • Martin Lechner – Kleine Kassa
  • Tilman Strasser – Hasenmeister
  • Frank O. Rudkoffsky – Dezemberfieber
  • Aljoscha Brell – Kress
  • Mercedes Lauenstein – Nachts
  • Karin Kalisa – Sungs Laden
  • Sascha Macht – Der Krieg im Garten des Königs der Toten
  • Pierre Jarawan – Am Ende bleiben die Zedern
  • Susanna Mewe – Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
  • Anna Galkina – Das kalte Licht der fernen Sterne
  • Isabelle Lehn – Binde zwei Vögel zusammen
  • Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran
  • Juliana Kálnay – Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens
  • Stephan Reich – Wenn’s brennt
  • Svenja Gräfen – Das Rauschen in unseren Köpfen
  • Dietlind Falk – Das Letzte
  • Stephan Lohse – Ein fauler Gott
  • Klaus Cäsar Zehrer – Das Genie & Christian Bangel „Oder Florida“ (Preisverleihung und Lesung – Das Debüt 2017 – Bloggerpreis für Literatur)
  • Karosh Taha – Beschreibung einer Krabbenwanderung
  • Hakan Tezkan – Den Kern schluckt man nicht
  • Daniel Faßbender – Die weltbeste Geschichte vom Fallen
  • Bettina Wilpert – nichts, was uns passiert (Preisverleihung und Lesung – Das Debüt 2018 – Bloggerpreis für Literatur)
  • Wlada Kolosowa – Fliegende Hunde
  • Andreas Thamm – Unter Schluchten (Verlagsdebüt: Serie945756)
  • Sebastian Guhr – Die langen Arme | Das Debüt meets Blogbuster!
  • Jacqueline Thör – Nenn mich einfach Igel
  • Markus Behr – Vaterschaftstest
  • Nadine Schneider – Drei Kilometer (Preisverleihung und Lesung – Das Debüt 2019 – Bloggerpreis für Literatur)
  • Shida Bazyar – Drei Kameradinnen
  • Deniz Ohde – Streulicht (Preisverleihung und Lesung – Das Debüt 2020 – Bloggerpreis für Literatur)

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